Die Räuber

Die Räuber - Friedrich von Schiller

Karl der Lieblingssohn, der glaubt vom Vater verstossen worden zu sein, gründet eine mordende Räuberbande, nicht ahnend, dass sein Bruder Franz ihn aus dem Wege geschaffen hat. Er hält fest an seiner Moral trotz seiner Position als Anführer der Räuberbande und sehnt sich noch nach der verloren geglaubten Vaterliebe. Von seinen Emotionen und seiner Moral geherrscht gibt es am Schluss nur noch einen Ausweg für Karl.

Eine Menge von Geschehnissen führen zum tragischen Ende der Geschichte. Karl wählt den Weg des geringsten Widerstands. Angefangen indem er einen Brief an seinen Vater schreibt, anstatt ihn von Angesicht zu Angesicht um Verzeihung zu bitten. Aber, typisch Sturm und Drang spielen die Gefühle eine grosse Rolle. So trifft Karl auch keine rationalen Entscheidungen sondern handelt stets emotional und moralisch. Schlussendlich bleibt ihm auch keine andere Wahl, als seinen Schwur an die Räuberbande zu ehren .Er nimmt dabei den einfachsten Weg, den emotionalen und den, in seinen Augen, moralischen. Karls Liebe Amalia bezahlt ebenfalls den Preis dafür.

Liebe, Hass, Neid, Verrat, Freiheit, Rebellion, Stolz, Rache, Moral, Sehnsucht, Hoffnungslosigkeit und grosse Emotionen sind im Drama im Haufen aufzufinden. Trotz alldem oder wegen alldem ist die Räuber ein Meisterwerk und heute noch ein spannendes Buch.